Berufsorientierungs-Curriculum

Arbeitslehreunterricht

In den Klassen 5/6 und 7/8 findet der AL-Unterricht jahrgangsübergreifend statt. Dabei gibt es jeweils vier Kurse, in die sich die Schüler/innen einwählen können: Kochen, Theater (nur in 5/6), Holz, Computer und Betriebsbesichtigung (nur in 7/8).

Der Unterricht in der 9. Klasse wird in Kooperation mit der Schulsozialarbeit durchgeführt. Schwerpunkt ist die direkte Vorbereitung auf den Übergang von Schule-Beruf. Das Betriebspraktikum wird vor- und nachbereitet, Lebensläufe bzw. Bewerbungen geschrieben und dabei versucht für jeden Schüler/jede Schülern, den passenden Anschluss zu finden.

Berufsorientierungs-Unterricht

Der BO-Unterricht bereitet die Schüler/innen inhaltlich auf die Berufswelt vor. Der Berufswahlpass wird dabei in der 7. Klasse eingeführt und in der 8. Klasse dann vertieft zu Hilfe genommen. Auch die Praktika in der 8. Klasse werden im BO-Unterricht vor- und nachbereitet. Welche Stärken habe ich? Welcher Beruf passt zu mir? Wo kann ich ein gutes Praktikum machen? Und wie bewerbe ich mich richtig? – Diese und viele weitere Fragen haben hier ihren festen Platz. Begleitet wird der Unterricht ab der 8. Klasse von der Schulsozialarbeit (Zentrum für Weiterbildung).

Soziales Training

Die Schulsozialarbeit leitet das Soziale Training in allen Klassen. Unterrichtsinhalt ist das Verhalten bzw. Zusammenleben in der Schule, in den Pausen und im Klassenraum. Aber auch Konflikte bzw. Konfliktbewältigung und das Herausarbeiten von Stärken/Schwächen der einzelnen Schüler/innen ist Thema. In höheren Klassen wird der Übergang Schule-Beruf mit allen dazugehörigen Schwierigkeiten und Veränderungen verstärkt in den Unterricht einbezogen.

Kompetenzfeststellung

Im 7. Schuljahr wird durch die Kompetenzfeststellung nach HAMET herausgefunden, welche Stärken/Kompetenzen jeder einzelne Schüler und jede einzelne Schülerin hat. Diese Potentialanalyse wird von der Jugendhilfe unter Unterstützung von Lehrkräften durchgeführt. So kann herausgefunden werden, für welche Art von Berufen sich die Schüler/innen eignen.

In Klasse 8 gibt es eine Fortsetzung bzw. Vertiefung dieser Kompetenzfeststellung. Diese wird auch wieder von der Jugendhilfe durchgeführt.

Praktika

Die Schüler/innen der Meisterschule absolvieren insgesamt drei Praktika. In der 8. Klasse findet zunächst ein Berufsorientierungspraktikum in den Werkstatträumen der Handwerkskammer Rhein/Main statt. Dieses dauert zwei Wochen und dient einer ersten praktischen beruflichen Orientierung. Das zweite Praktikum im 8. Schuljahr ist dann ein dreiwöchiges Betriebspraktikum. Hier haben die Schüler/innen die Möglichkeit, einen Beruf bzw. Betrieb kennen zu lernen, der seinen/ihren beruflichen Vorstellungen entspricht. Vor- und nachbereitet werden die Praktika im BO-Unterricht in Kooperation mit dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin.

In der 9. Klasse findet wiederum ein dreiwöchiges Betriebspraktikum statt. Dieses ist explizit nach den beruflichen Vorstellungen der Schüler/innen ausgewählt und führt bestenfalls zu einem Ausbildungsvertrag in diesem Betrieb. Vor- und nachbereitet werden die Praktika im AL-Unterricht in Kooperation mit dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin.

Besuch von Berufs- und Ausbildungsmessen

Der Besuch von Berufs- und Ausbildungsmessen fördert die Orientierung in der Berufswelt. Neue, noch unbekannte Berufe können von den Schüler/innen entdeckt werden, aber auch bekannte Berufe näher kennen gelernt werden. Deshalb ist der Besuch von mehreren Berufs- und Ausbildungsmessen in beiden Jahrgängen vorgesehen. Begleitet werden diese Veranstaltungen von der Jugendhilfe und beteiligten Lehrkräften.

und sonst?

stehen wir in ständigem Kontakt mit unseren Kooperationspartnern:

  • Frankfurter Hauptschulprojekt (gib): Fr. Yildiz 069-204574126
  • Agentur für Arbeit: Frau Grebe 069-21712575
  • Schulsozialarbeit (Zentrum für Weiterbildung (ZfW)): Hr. Barthmann 069-37002310
  • Handwerkskammer Rhein/Main: Hr. Dorr 069-97172213

Drei Mal jährlich findet eine BO-Konferenz und eine Sichtungskonferenz (Situation 9. Klasse) statt. An dieser nehmen sowohl die Kooperationspartner, als auch die entsprechenden Lehrkräfte teil. Dadurch ist die Verzahnung aller BO-Maßnahmen gewährleistet. Außerdem dienen diese Konferenzen einer engen Abstimmung aller Multiplikatoren, um Ressourcen für eine effektivere Berufsorientierung an der Meisterschule. zu bündeln.