Berufsorientierung

Die Berufsorientierung ist ein zentraler Bestandteil der Hauptschule und beginnt bereits ab Klasse 7.

Die Schülerinnen und Schüler werden systematisch auf den Übergang in Ausbildung oder weiterführende Schulen vorbereitet durch:

  • Betriebspraktika
  • Bewerbungstraining
  • Kooperationen mit regionalen Betrieben
  • Berufsberatung

Ziel ist es, den Jugendlichen realistische Perspektiven zu eröffnen und sie bei der Berufswahl aktiv zu unterstützen.

Der Berufsorientierungs-Unterricht vermittelt grundlegendes Wissen über die Arbeitswelt und unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei ihrer beruflichen Orientierung.

  • Einführung des Berufswahlpasses in Klasse 7
  • Vertiefung in Klasse 8
  • Vorbereitung und Auswertung der Praktika
  • Auseinandersetzung mit Fragen wie:
    • Welche Stärken habe ich?
    • Welcher Beruf passt zu mir?
    • Wie bewerbe ich mich richtig?

Ab der 8. Klasse wird der Unterricht durch die Schulsozialarbeit (Zentrum für Weiterbildung) begleitet.

Soziales Training

Das soziale Training wird in allen Klassen durch die Schulsozialarbeit durchgeführt.

Schwerpunkte sind:

  • respektvolles Verhalten im Schulalltag
  • Zusammenleben in Klasse und Schule
  • Umgang mit Konflikten und deren Lösung
  • Reflexion eigener Stärken und Schwächen

In den höheren Klassen wird zusätzlich der Übergang von der Schule in den Beruf thematisiert.

Kompetenzfeststellung

Im 7. Schuljahr nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einer Kompetenzfeststellung nach dem Verfahren HAMET teil.

Dabei werden:

  • individuelle Stärken und Fähigkeiten ermittelt
  • berufliche Interessen sichtbar gemacht

Die Durchführung erfolgt durch die Jugendhilfe in Zusammenarbeit mit Lehrkräften.
In der 8. Klasse wird diese Analyse vertieft.

Praktika

Die Schülerinnen und Schüler absolvieren insgesamt drei Praktika:

Klasse 8:

  • zweiwöchiges Berufsorientierungspraktikum in den Werkstätten der Handwerkskammer Rhein/Main
  • dreiwöchiges Betriebspraktikum in einem selbst gewählten Betrieb

Klasse 9:

  • weiteres dreiwöchiges Betriebspraktikum mit klarem Bezug zum angestrebten Beruf

Alle Praktika werden im Unterricht intensiv vor- und nachbereitet.

Besuch von Berufs- und Ausbildungsmessen

Der Besuch von Berufs- und Ausbildungsmessen ist ein wichtiger Bestandteil der Berufsorientierung.

Die Schülerinnen und Schüler:

  • lernen verschiedene Berufsfelder kennen
  • erhalten Einblicke in Ausbildungswege
  • knüpfen erste Kontakte

Die Teilnahme erfolgt in mehreren Jahrgängen und wird durch Lehrkräfte sowie die Jugendhilfe begleitet.

Kooperationspartner

Die Meisterschule arbeitet eng mit verschiedenen Partnern zusammen, um eine erfolgreiche Berufsorientierung zu gewährleisten:

  • Frankfurter Hauptschulprojekt
  • Agentur für Arbeit
  • Zentrum für Weiterbildung (Schulsozialarbeit)
  • Handwerkskammer Rhein/Main

Mehrmals im Jahr finden Berufsorientierungs- und Sichtungskonferenzen statt. Dabei stimmen sich alle Beteiligten eng miteinander ab, um die Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu unterstützen und ihnen passende berufliche Perspektiven zu eröffnen.

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